Nagelpflege
Die Nagelhaut - ein natürliches Schutzschild
Bei der Nagelpflege darf die Nagelhaut nicht weggeschnitten werden. Auch beim Nägelkauen kann das natürliche Schutzschild verletzt werden.
Bei der Maniküre (Pflege der Hände) und Pediküre (Pflege der Füße) kann man Vieles falsch machen. Vor allem im Umgang mit Schere und Knipser sollte darauf geachtet werden, dass man die empfindliche Nagelhaut nicht verletzt. Denn ist diese erst einmal eingerissen oder versehentlich geschnitten worden, können selbst durch kleinste Verletzungen Pilzsporen in die Haut eintreten. Die Veränderungen des Nagels, an denen Nagelpilz zu erkennen ist, sehen nicht nur unschön aus, sondern können so weit fortschreiten, dass sich der Nagel auflöst.
Um Nagelpilz vorzubeugen, rät Expertin Maren Hengsbach, Apothekerin, zu vorsichtigem Umgang mit der Nagelhaut, die den Finger- oder Fußnagel umgibt: Das Nagelhäutchen dient als Schutzschild gegenüber Bakterien und Pilzen. Wird es verletzt, können diese leichter Eintritt in die Nagelmatrix finden. Das Nagelhäutchen sollte somit nicht weggeschnitten, sondern sanft zurückgeschoben werden." Das geht am besten, wenn man die Nagelhaut zunächst einweicht, z.B. in einer Schale mit warmem Wasser, und anschließend vorsichtig mit einem Holzstäbchen zurückschiebt.
Auch das Nägelkauen oder Knibbeln" an eingerissenen Stellen der Nagelhaut sollte vermieden werden. Regelmäßiges Eincremen hilft gegen trockene und rissige Haut an Händen und Füßen. Gönnen Sie der Nagelhaut doch auch einmal den Luxus einer Sonderbehandlung: Nach der Reinigung die Hände und Füße eincremen, Baumwollhandschuhe und Socken anziehen und über Nacht einwirken lassen.



