Risikogruppe Schwimmer
Schwimmen wie die Weltmeister - aber ohne Pilzinfektion
Gerade ist Schwimm-WM und traditionsgemäß spielt auch Deutschland wieder weit vorne mit. Hierzulande ist die Sportart beliebt. Viele Sprösslinge trainieren regelmäßig in Vereinen. Bei der Ausrüstung wird meist an alles gedacht, nur nicht an die Füße. Dabei sind beim Wassersport gerade diese gefährdet, denn auch Fuß- und Nagelpilzerreger fühlen sich im feucht-warmen Schwimmhallen-Klima so richtig zu Hause.
Besonders weil sich hier auf engstem Raum eine große Masse von Menschen meist barfüßig tummelt, ist die Gefahr des Eintrags von Fuß- und Nagelpilzerregern groß. Im feucht-warmen Klima vermehren sich die Erreger sehr schnell. Beliebte Pilzdomizile stellen deshalb ganz besonders Beckenränder und Duscheinrichtungen in Schwimmhallen und Freibädern dar. Aber auch Nebeneinrichtungen wie Saunen und Whirlpools, die nach dem Schwimmen gern zur Entspannung genutzt werden, bilden nahezu paradiesische Vermehrungs- und Lebensbedingungen für die unliebsamen Mikroorganismen.
Da Haut und Nägel beim Training oder Bäderbesuch durch langes Verweilen im Wasser zudem aufquellen und sich dadurch undichte" Stellen bilden, können die Pilzerreger leicht eindringen. Unansehnliche und bisweilen auch schmerzhafte Fuß- und Nagelpilzinfektionen entstehen.
Lassen Sie es nicht so weit kommen und legen Sie auch Ihrem Nachwuchs nahe: In Schwimmhallen und Freibädern Badeschuhe tragen! Am besten die eigenen, denn nur hier ist man sicher, dass sie wirklich pilzfrei sind. Zudem hilft, die Füße nach dem Schwimmen besonders zwischen den Zehen gut zu reinigen und vor allem gut abzutrocknen! Auch sollten Handtücher nur einmal benutzt und danach möglichst in die Kochwäsche gegeben werden. Denn hier können sich abgerubbelte Hautschuppen und damit auch Pilzsporenanheften anheften.
Beachten Sie auch: Im Ansteckungsfall können nur Medikamente der Pilzinfektion Einhalt gebieten.



