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Risikofaktoren

Wunden und Feuchtigkeit fördern Fußpilz

Wo der Mensch auch hinkommt: Der Pilz ist längst schon da. Pilze gibt es fast überall, kaum ein Platz auf dieser Welt ist absolut pilzfrei. Es gibt jedoch Orte, wo die Pilzdichte besonders hoch ist: in Schwimmbädern, Saunen, Umkleidekabinen und Duschen in Sportstätten. Mit ihren Feuchtmilieus und Menschenansammlungen bieten sie den Pilzen optimale Lebensbedingungen.

Es sei jedoch betont: Eine gesunde, intakte und trockene Haut, ebenso wie ein intakter Nagel, sind vor Pilzen nahezu gefeit. Es müssen schon bestimmte Voraussetzungen gegeben sein, damit der Pilz in die Haut eindringen und sie infizieren kann:


  • die Haut ist feucht und aufgeweicht

  • es gibt Verletzungen an Fuß oder Nagel

  • die Füße sind stets kalt und darum schlecht durchblutet

  • die Durchblutung des Fußes ist wegen einer Erkrankung wie Diabetes gestört


Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich Fußpilz aber meistens verhindern:

  • stets auf trockene Füße achten: Nach dem Waschen oder dem Schwimmbadbesuch mit einem separaten Handtuch die Füße und besonders die Zehenzwischenräume abtrocknen

  • in fremder Umgebung (Schwimmbad, Sauna, Hotel) nicht barfuß laufen; am besten Badeschuhe tragen, so kommt es nicht zu direktem Bodenkontakt

  • Verletzungen an Fuß und Nagel - etwa durch ungeschickte Fußpflege - vermeiden

  • passendes Schuhwerk tragen, denn zu enge Schuhe verletzen Zehen und Nägel

  • für warme Füße sorgen

Es lohnt sich auch, die Füße regelmäßig einzucremen: So wird die Haut nicht rissig und bietet den Pilzen kein Eingangstor. Die Füße immer wieder auf Veränderungen von Haut und Nägel zu untersuchen, gehört außerdem zur Pilz-Prophylaxe - besonders nach einem Aufenthalt in Schwimmbad oder Sporthalle. Gibt es tatsächlich Risse oder kleine Wunden, ist es ratsam diese sorgsam zu beobachten. Sollten sie sich vergrößern, ist ein Arztbesuch nötig. Besonders Männer und Frauen mit schlechter Durchblutung in Beinen und Füßen müssen vorsichtig sein: Kleine Verletzungen können sich bei ihnen wegen der schlechten Wundversorgung über die Blutgefäße mit Sauerstoff und Nährstoffen schnell ausdehnen.

Frauen tun zudem gut daran, acetonfreien Nagellackentferner zu verwenden. Denn Aceton entzieht den Nägeln fettlösliche Substanzen, was die natürliche Struktur des Nagels verändert und seine Funktion einschränkt. Acetonfreien Nagellackentferner gibt es inzwischen fast überall im Handel.


Autor: BSMO Redaktion
Stand: 21-03-2003




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