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Fußgesundheit stärken

Fußgymnastik und Fußmassage

Mit regelmäßiger Fußgymnastik und -massage kann man sich ein Leben lang kräftige und bewegliche Füße erhalten. Doch es gibt auch einige Einschränkungen zu beachten.

Mit aktiven und passiven Übungen, das heisst Fußgymnastik und -massage, kann man nicht nur Erkrankungen und Infektionen wie beispielsweise Fuß- oder Nagelpilz vorbeugen, sie dienen auch der Stärkung der allgemeinen körperlichen und seelischen Gesundheit. Schon Babys können eine Fußmassage genießen - am besten mithilfe einer Creme oder etwas Öl, z.B. Mandelöl. Dabei sollten die Nägel nicht vergessen werden, in die man die Creme oder das Öl kreisrund einmassiert. Denn der Grundstein für schöne und gesunde Nägel wird bereits im Säuglingsalter gelegt.

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Fußgymnastik schult die Beweglichkeit

Wann immer es sich anbietet – vor allem natürlich im Sommer – sollte das Barfußlaufen auf möglichst verschiedenen Untergründen bevorzugt werden. Zusätzlich lässt sich bereits mit einfachen Übungen die Kraft und Beweglichkeit der Füße erhöhen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • wechselseitiges Gehen auf den Fußspitzen und den Fersen,
  • versuchen, die Zehen wie einen Fächer zu spreizen,
  • verschiedene Gegenstände vom Boden mit dem Füßen aufheben.

Wann sind Fußmassagen nicht sinnvoll?

Bei einigen Krankheiten wie beispielsweise Kreislaufbeschwerden, rheumatischen Erkrankungen oder Ischias-Beschwerden ist eine Fußmassage nicht sinnvoll - Betroffene sollten vorsichtshalber ihren Arzt um Rat fragen. Vorsicht geboten ist auch bei diversen Hilfsmitteln, die zur Fußmassage erhältlich sind. So dürfen zum Beispiel Massageroller aus Holz oder Metall niemals kreuzweise über die Fußunterseite gerollt werden. Auch elektrische Massagehilfsmittel sind nur bedingt einsetzbar. Bei Venenleiden und Nervenentzündungen dürfen sie nicht zum Einsatz kommen. Auch Schwangeren wird empfohlen, auf Fußmassagen oder Fußbäder mit elektrischen Hilfsmitteln ("Sprudelbäder") zu verzichten.

Fußreflexzonenmassage

Fußreflexzonenmassagen sind sehr beliebt. Sie beruhen darauf, dass sich auf den Fußsohlen Areale ("Reflexzonen") befinden, die mit Organen des Körpers in Verbindung stehen. Werden diese Stellen massiert, kann die Funktion dieser Organe positiv beeinflusst werden. Fußexperten raten jedoch dazu, mit dieser Art von Massage vorsichtig umzugehen. Sie sollte nur von Fachpersonal durchgeführt werden, denn bei falscher oder zu intensiver Behandlung kann sie eher Schaden anrichten, statt zu helfen.

Entspannende Fußpflege nach einem langen Tag

Eine besondere Wohltat ist eine Fußmassage am Abend. Davor empfiehlt sich ein Fußbad zur Entspannung und zum Anregen der Durchblutung. Danach werden die Füße gut abgetrocknet und mit einer Fußcreme massiert - beginnend mit den Zehen über die Fußsohle und den Fußrücken. Auch die Zehennägel sollten mit der Massagecreme bedacht werden - denn wenn diese Stellen geschmeidig und gut durchblutetet sind, sind sie widerstandsfähiger gegen Infektionen, zum Beispiel durch Erreger von Nagelpilz.


Quelle: Nach Informationen von Christa Steinmann/Heinz-Ulrich Maikranz: "Alles für die Füße!" Ein Erste-Hilfe-Buch für Ihre Füße, Eigenverlag (1997)
Autor: Claudia Bruhn
Stand: Sep 10, 2009


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