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Fußpflegemittel

Bäder, Cremes & Co. - Füße richtig pflegen!

Ein gesunder Mensch läuft in seinem Leben schätzungsweise drei- bis viermal um den Erdball. Diese beachtliche Leistung verdient eigentlich Anerkennung - doch leider schenken viele der Pflege ihrer Füße zu wenig Aufmerksamkeit.

Im höheren Lebensalter "rächen" sich die Füße oft für diese Vernachlässigung: Schwielen, Schrunden oder eingewachsene Zehennägel können dann das Gehen zur Qual machen. Wer sich der Pflege seiner Füße nur selten widmet, bemerkt unter Umständen auch zu spät, dass er sich einen Fuß- oder Nagelpilz eingefangen hat.

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Pflege beginnt mit der Reinigung

Neben dem täglichen Waschen oder Duschen empfiehlt sich zur Reinigung ein- bis zweimal wöchentlich ein Fußbad. Es entspannt die Füße zusätzlich und regt ihre Durchblutung an. Die Badedauer sollte bei 10 bis 15 Minuten, die Badetemperatur zwischen 37 und 39 Grad Celsius liegen.

Als Zusätze eignen sich Fußbadezusätze aus Drogerie- und Verbrauchermärkten oder Apotheken oder einfach ein Esslöffel Meersalz.

Nach der Reinigung die Füße gründlich abtrocknen, besonders in den Zehenzwischenräumen! Wer mag, kann diese Stellen auch trockenfönen.

Geschmeidige Füße durch Eincremen

Tägliches Eincremen macht die Füße glatt und geschmeidig. Dafür gibt es in Drogerie- oder Verbrauchermärkten und Apotheken spezielle Pflegebalsame und -cremes. Sie enthalten meist einen hohen Anteil feuchtigkeitsbindender Zusätze wie z.B. Harnstoff (Urea).

Auch eine - meist preiswertere - Körpercreme ist geeignet, vorausgesetzt, sie lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Eine wahre Wohltat ist es, wenn das Eincremen mit einer Fußmassage kombiniert wird.

Deo gegen "Käsefüße"

Für Menschen, die unter Schweißfüßen leiden, gibt es Fußdeos. Wunder darf man von ihnen allerdings nicht erwarten, denn sie können den Schweißgeruch zwar reduzieren, aber nicht völlig beseitigen. Am besten sollen sie wirken, wenn man sie vor dem Schlafengehen auf die gereinigte Fußhaut aufsprüht.

Hilfreich gegen "Käsefüße" ist auch, die Schuhe nach dem Tragen mindestens einen Tag lang gründlich auszulüften.

Zuviel Hornhaut sollte entfernt werden

Hornhaut hat die Funktion, das darunter liegende Fußgewebe zu schützen. Wird die Schicht jedoch zu dick, kann sie Schmerzen verursachen, vor allem wenn sie einreißt und sich entzündet. Es ist also ratsam, übermäßigem Wachstum Einhalt zu gebieten.

Zur Hornhautentfernung gibt es zahlreiche Hilfsmittel. Bimssteine, Fußfeilen und Diamant-Schwämme eignen sich bei dünnen Hornhautschichten. Sie haben aber den Nachteil, dass sie sich schlecht reinigen lassen. Das heißt, daran haftende Seifenreste oder Hautpartikel können nicht vollständig wieder entfernt werden.

Für dickere Schichten sind Hornhautraspel oder -hobel besser geeignet. Doch Vorsicht: Wer zu tief raspelt, kann sich damit leicht verletzen!

Bei hartnäckiger Hornhaut empfiehlt es sich, einen medizinischen Fußpfleger (Podologen) aufzusuchen. Im Gegensatz zu den kosmetischen Fußpflegern sind Podologen speziell dafür ausgebildet, krankhafte Veränderungen an den Füßen wie beispielsweise Nagelpilz rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.


Quelle: Nach Informationen von Stiftung Warentest, www.test.de, und dem Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands e.V., www.zfd.de
Autor: Claudia Bruhn
Stand: Sep 11, 2008


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