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Kneipp & Co

Fördern Sie die Durchblutung Ihrer Füße!

Gesunde Füße sind Gold wert. Denn kaum ein anderes Körperteil wird täglich so beansprucht wie sie. Dafür, dass sie gesund, geschmeidig und unanfällig gegenüber Infektionen wie Nagel- und Fußpilz bleiben, können Sie etwas tun. Massagen und Kneippkuren sind nicht nur gut für die Füße, sondern für den gesamten Körper.

Bewegung und Wasser sind zwei wesentliche Säulen der Kneippschen Therapie, die auch den Füßen gut tun. Regelmäßiges Barfußgehen und Wasserbehandlungen fördern die Beweglichkeit von Muskeln und Gelenken und die Durchblutung in den Füßen.

Kneipp’sche Hydrotherapie für den Hausgebrauch

Bei der Kneipp’schen Hydrotherapie ist es vor allem der Kältereiz, der für eine gesundheitsfördernde Wirkung sorgt. Eine wohltuende Wasserbehandlung der Füße kann man dabei problemlos auch zu Hause und in Eigenregie durchführen, z.B. Wassertreten.

Beim Wassertreten, kurz auch „Kneippen" genannt, genügt eine Badewanne, die Sie etwa wadentief mit leitungskaltem Wasser (max. 18 ˚C) füllen. Darin wird auf der Stelle geschritten, immer ein Bein vollständig aus dem Wasser ziehen, Fußspitzen nach unten beugen (Storchengang!). Zu Beginn sollten die Füße warm sein. Nach etwa 30 Sekunden Schreiten stellt sich ein starkes Kältegefühl in den Füßen und Waden ein. Verlassen Sie die Wanne kurz, um die Füße zu erwärmen und wiederholen Sie die „Übung" einige Male. Zum Schluss Wasser nur abstreifen (nicht abtrocknen) und warme Socken überziehen.

Ebenso sind Fußbäder mit mineralischen Zusätzen oder Kräuterextrakten Bestandteil der Kneipptherapie und der Fußgesundheit zuträglich. Verwenden können Sie beispielsweise Zusätze mit Ringelblumenextrakt, Rosmarinöl oder Thermalsolesalz.

Die Füße regelmäßig massieren

Neben den Kneipp’schen Wasseranwendungen sind auch Massagen sehr wirkungsvoll. Für eine wohltuende Fußmassage, die die Füße entspannt und für gute Durchblutung sorgt, werden die unterschiedlichsten Hilfsmittel angeboten, z.B. Igelbälle oder Fußmassageroller aus Holz, mit denen man seine Füße auch selbst massieren kann. Positiv auf den ganzen Körper wirkt sich eine Fußreflexzonenmassage aus. Obwohl ihre Wirkung wissenschaftlich noch nicht belegt ist, gibt es viele Patienten und Heilmediziner, die aufgrund ihrer Erfahrungen auf die Methode schwören.

Die Fußreflexzonenmassage

Grundgedanke ist hier, dass sich auf den Fußsohlen Areale, sogenannte Reflexzonen, befinden, die jeweils mit bestimmten Körperregionen und Organen in Verbindung stehen. Durch eine Druckpunktmassage der entsprechenden Stellen am Fuß sollen sich über die Reflexwege diese Organe beeinflussen und eventuelle Funktionsstörungen bessern lassen. Typische Anwendungsgebiete sind Gelenk-, Rücken- oder Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Allergien oder rheumatische Erkrankungen. Nicht angewendet werden sollte die Methode bei Infektionen, Fieber und starken Entzündungen sowie bei entzündlichen und schmerzhaften Erkrankungen der Füße.


Quelle: Nach Informationen der Ärztegesellschaft für Präventionsmedizin und klassische Naturheilverfahren, Kneippärztebund e.V., der „Naturheilpraxis im Zentrum" in Aachen sowie von www.aok.de, www.kneipp.de und www.naturgesundheit.org
Autor: Claudia Urban
Stand: 08-10-2008




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