Nagelpilz-Behandlung
Bei der Therapie ist die Mitarbeit des Patienten wichtig
Bei der Behandlung von Nagelpilz sollten Sie Geduld haben und auf die Wirkung vertrauen. Gegen Nagelpilz ist ein langer Atem gefragt.
Nagelpilzinfektion können hartnäckig sein. Da heißt es: Geduld bewahren. Denn Therapietreue und Mitarbeit des Patienten können den Heilungsprozess entscheidend unterstützen. Doch dies ist nur dann gegeben, wenn der Patient die Therapie auch akzeptiert.
Nagelpilzerkrankungen nicht auf die leichte Schulter nehmen
Besonders wichtig sind bei schwerem Befall eine sichere Diagnosestellung durch einen erfahrenen Arzt oder Spezialisten und anschließend die richtige Wahl der Therapieform.
Hierbei sollte selbstverständlich in erster Linie auf die Wirksamkeit geachtet werden. Doch auch die Akzeptanz der Medikamente durch den Patienten ist wichtig: Sie kann den Heilungserfolg positiv beeinflussen, indem eine gute Mitarbeit des Patienten erzielt wird.
Therapieformen bei Nagelpilz
Im Falle schwerer Pilzerkrankungen haben sich deshalb Behandlungen mit Antimykotika zur Einnahme (systemische Therapie) sowie zum Auftragen auf den Nagel (topische Therapie) in Kombination (Kombinationstherapien) bewährt. Die Kombination von systemisch und topisch eingesetzten Medikamenten kann die Therapiedauer verkürzen. Daraus geht eine bessere Verträglichkeit sowie höhere Sicherheit hervor. Beides fördert die Akzeptanz der Therapie und schafft eine gute Basis für die Mitarbeit des Patienten. Und die ist wichtig: Denn nur die regelmäßige Therapieanwendung kann zum Erfolg führen.
Ist der Nagel geheilt, empfehlen Experten darüber hinaus eine vorbeugende Maßnahme, um das erneute Auftreten der Erkrankung zu verhindern: Das Antimykotikum sollte in regelmäßigen Abständen z.B. in Form eines Lacks auf den Nagel aufgetragen werden. Diesen Rat sollten sich besonders die Patienten zu Herzen nehmen, die sich leicht mit Pilzen infizieren oder häufig mit Pilzerregern in Kontakt kommen (z.B. Schwimmer).



